Wirkung des Programms auf die Teilnehmer

Neben dem persönlichen Einsatz ist die regelmäßige Reflexion der Erfahrungen mit Programmleiter oder Mentor eine wichtige Erfolgsvoraussetzung. Hier bot sich an der Schule Schloss Salem sogar die Gelegenheit zum Austausch mit dem Generalsekretär und der EMAS-Regionaldirektorin.

Allgemeines 

  • Die Lernchancen des Programms sind nicht reine Theorie oder bloßes Wunschdenken, sondern lassen sich in der Praxis belegen. Neben den auf dieser Webseite gesammelten Stimmen und Testimonials von Teilnehmern, Eltern, Heim- und Schulleitern, Politikern oder Verantwortlichen aus der Wirtschaft sind wissenschaftliche Untersuchungen besonders aussagekräftig.
  • Mit den Wirkungen des Programms auf Umfeld und Gesellschaft und deren Messung beschäftigt sich die Seite Wirkungsanalyse

Studie von Tabea Kroll

Die Diplomarbeit von Tabea Kroll (Nürnberg) war die erste deutsche Untersuchung, die die positiven Auswirkungen des Programms auf die Teilnehmer belegte:

  • Für 69 Prozent gab es die größte Veränderung bei der Übernahme von Verantwortung.

  • Eine Verbesserung der Konflikt-, Team- und Kooperationsfähigkeit wird von jeweils 60 bis 70 Prozent angegeben.

  • Bei 54 Prozent hat sich die Beziehungsfähigkeit positiv verändert.

  • Rund 51 Prozent nehmen die Bedürfnisse von anderen besser wahr.

  • 71 Prozent fühlen sich motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren.

  • 52 Prozent haben Leute kennengelernt, mit denen sie nun auch außerhalb des Programms etwas unternehmen.

  • Bei 57 Prozent hat die Teilnahme zu einer Verbesserung der organisatorischen Fähigkeiten geführt.

  • Die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Arbeiten hat sich bei 59 Prozent gesteigert.

Schülerstimmen zum Programm

An der Realschule Osterburken ergab die Schlussreflexion mit einer Teilnehmergruppe am Ende der Bronzestufe folgende Ergebnisse (gefragt waren kurze schriftliche Statements zu den wichtigsten Erlebnissen und Erfahrungen):

  • Eine tolle Erfahrung fürs Leben (Magdalena)

  • Am besten war für mich, die selbstgesteckten Ziele zu erreichen (Dominik)

  • Am meisten hat mir die Expedition gefallen – zwei Tage ohne Erwachsene unterwegs! (Daniel M.)

  • Am wichtigsten ist für mich das Teamwork (Maximilian)

  • Wir haben Einzigartiges erlebt und uns viel besser kennengelernt (Gloria)

  • Wir haben viel Spaß gehabt (Maurizia)

  • Das abendliche Zusammensitzen bei der Expedition war das Schönste (Philipp E.)

  • Am Wichtigsten war für mich die gute Stimmung bei der Tour (Murti)

  • Dass wir die Tour auch nach Ärger und Meinungsverschiedenheiten nicht abgebrochen, sondern erfolgreich beendet beendet haben (Herrmann)

  • Dass wir unsere Ziele selbst wählen konnten (Julius)

  • Besonders beeindruckt hat mich der Umganmg mit älteren Menschen beim Dienst (Sebastian)

  • Das Nudelkochen bei der Expedition war ein einmaliges Erlebnis (Philipp D.)

  • Die Expedition zusammen mit israelischen Schülerinnen und Schülern war für mich bisher die beste Erfahrung (Maik)

  • Am wichtigsten waren für mich die vielen freundlichen Kinder im Kindergarten (Florian)

  • Ich habe das Programm als etwas Einzigartiges erlebt (Jonas K)

  • Für mich war der Dienst besonders wichtig, da ich im Kindergarten sehr viel Neues gelernt habe (Michael)

  • Ich hoffe, dass ich es bis zur Goldstufe schaffe (Torben)

  • Ich bin froh darüber, dass ich wie alle meine Freunde mitgemacht habe (Ulrich)