Studie: Lernen im Klassenzimmer reicht nicht aus

Nach einer beim 13. Internationalen Forum in Ghana vorgestellten Studie glauben junge Menschen auf der ganzen Welt, dass das Lernen im Klassenzimmer allein nicht ausreicht um sie auf die Welt vorzubereiten. Als Antwort zielt die #WORLDREADY-Kampagne darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung nicht formaler Bildung für die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu schärfen.

ACCRA/OSTERBURKEN, 1. NOVEMBER 2018 – Über 10.000 junge Menschen aus mehr als 150 Ländern und Territorien haben sich entsprechend geäußert – und über zwei Drittel von ihnen glauben, dass das Lernen im Klassenzimmer (formale Bildung) allein nicht ausreicht, um sie auf die Welt vorzubereiten. Dabei wurden durch Untersuchungen der Duke of Edinburgh’s International Award Foundationzwei Gruppen junger Menschen (13 – 25*) und 16 – 25**)) und fast 2.000 Erwachsene (über 25 Jahre) nach ihrer Meinung zu den Herausforderungen und Möglichkeiten sowie Erfolgsvoraussetzungen für junge Menschen in der heutigen Welt befragt.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studien sind:</>p

  • Jugendliche und Erwachsene betonen gleichermaßen die Notwendigkeit für Erfahrungen sowohl außerhalb wie auch innerhalb des Klassenzimmers.

  • Sieben von zehn Jugendlichen haben das Gefühl heute mit mehr Unsicherheit konfrontiert zu sein als dies bei früheren Generationen der Fall war und sechs von zehn glauben, dass das Aufwachsen heute komplizierter ist als es für ihre Eltern und Großeltern war.

  • Für die Befragten sind Fähigkeiten wie Vertrauen, Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und Zielstrebigkeit wichtig um sicherzustellen, dass junge Menschen auf die Welt vorbereitet sind. Fähigkeiten wie Führungs- und Teamqualitäten werden von Erwachsenen und Jugendlichen gleichermaßen für den Erfolg als notwendig erachtet.

Die beiden Untersuchungen markieren den Start einer neuen #WORLDREADY-Kampagne, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die Bedeutung nicht formaler Bildung für die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu schärfen***). Sie würdigt auch die Erfolge von mehr als 1,3 Millionen Programmteilnehmern (und Millionen ehemaliger Teilnehmer) in mehr als 130 Ländern auf der ganzen Welt. Die Kampagne wurde heute während des Forum 2018 in Accra, Ghana, angekündigt – einer alle drei Jahre stattfindenden Veranstaltung, bei der sich Führungskräfte des Programms aus der ganzen Welt treffen, um die Herausforderungen und Möglichkeiten zu diskutieren, mit denen junge Menschen heutzutage konfrontiert sind und wie das Programm sie unterstützen kann.

Bei der fünftägigen Veranstaltung traf Prinz Edward, Earl of Wessex und Vorsitzender der Duke of Edinburgh’s International Award Foundation,mit Nana Akufo-Addo, Präsident der Republik Ghana und weiteren offiziellen Vertretern zusammen. Er sagte: „Die jungen Leute von heute wachsen in einer dynamischen, schnelllebigen Welt auf und die Entwicklung von Fähigkeiten wie Widerstandsfähigkeit, Selbstvertrauen und Anpassungsfähigkeit ist entscheidend. Nicht-formale Bildung, wie sie von Organisationen angeboten wird, die das Programm anbieten, ist eine bewährte Methode, um jungen Menschen zu ermöglichen, sich selbst herauszufordern, aus ihrer Komfortzone herauszutreten und positive Veränderungsfaktoren zu sein, sowohl für sich selbst als auch für sich ihre weiteren Gemeinschaften. Dadurch können sie die Fähigkeiten entwickeln, die sie brauchen, um in die Welt von heute und morgen zu gehen.“

*) Survey of 7,681 13-25 year olds across year olds from countries & territories including Bangladesh, Kenya, Ghana & India. In conjunction with U-Report. September 2018. **) Survey of 3,487 16 – 25 year olds across 80+ countries & territories including Turkey, Barbados, New Zealand and the UK. July – September 2018. ***) https://www.worldready.org