Verläufige Änderungen der Programmregeln wegen der Corona-Pandemie

Um eine Unterbrechung des Teilnahmeprozesses während der Pandemie zu vermeiden, gelten für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Dezember 2020 geänderte Programmgrundsätze, die Programmanbieter bei Bedarf vor Ort anwenden können.

OSTERBURKEN. 03. MAI 2020 – Um eine Unterbrechung des Teilnahmeprozesses während der Pandemie zu vermeiden, gelten für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Dezember 2020 geänderte Programmregeln. Damit hat der weltweite Diskussionsprozess, über den beim „Online-Café“ mehrfach berichtetet wurde, zum bisher wichtigsten Ergebnis geführt.

Programmanbieter können diese temporären Änderungen, die vor allem die auf die Zusammenarbeit mit anderen angewiesenen Programmteile „Dienst“ und „Expeditionen“ betreffen, auf eigene Verantwortung dann anwenden, wenn die bereits vorhandene Flexibilität des Programm für dessen Weiterführung nicht ausreicht. Vor allem im Programmteil Expeditionen müssen dabei die aus den Änderungen resultierenden Risiken unbedingt durch geeignete Sicherheitsvorkehrungen ausgeglichen werden. „Vorfahrt“ bei der Umsetzung haben immer die lokal geltenden Gesundheitsvorschriften.

„Genauso schön und wichtig wie diese Neuerungen ist, wie gut die Programmleiter auf der ganzen Welt per Internet Kontakt zu ihren Teilnehmern halten und so die jungen Menschen bei der Bewältigung der Isolation unterstützen“, so der Vorsitzende des Trägervereins, Klaus Vogel. Auch die Fortführung der Aktivitäten sei unter diesem Aspekt zu sehen. Auf keinen Fall dürften die Teilnehmer durch ihre Aktivitäten zusätzlichen Gefahren durch die Pandemie ausgesetzt werden oder durch ihre Aktivitäten zu deren Ausbreitung beitragen. „Immer Teil der Lösung und nie Teil des Problems zu sein gilt für uns auch hier“, erklärt Vogel.  

Die Einführung in den Änderungskatalog erfolgt in der erwähnten Webinarreihe.