Anbieterpreis

Zielsetzung

Qualität und Innovation haben in der deutschen Programmarbeit Tradition. Von Anfang an war zum Beispiel das Handbuch in ein Medienkonzept mit Ergänzungen wie Expeditionsführer und Leitermappe eingebettet, war der Programmlehrgang in ein ganzes Lehrgangssystem integriert und wurde die Verleihfeier zur Präsentation von Teilnehmererfahrungen und Teilnahmeerfolg genutzt.

Auf dieser Grundlage erblickte  2000 der bis heute in der DofE-Welt einmalige Anbieterpreis das Licht der Welt – zunächst als Fotowettbewerb, seit 2004 in der heutigen Form. Die Ausrichtung an den Grundkonzepten der Programmarbeit soll den Themenhorizont erweitern und die Aufmerksamkeit auch auf noch wenig beachtete Entwicklungsbereiche richten. 

Als externe Anerkennung der Arbeit des Teams ist der Preis erfahrungsgemäß auch für die internen Öffentlichkeitsarbeit sehr hilfreich. Der Aufwand zur Kommunikation der Auszeichnung in den internen Kanälen wiegt nichts im Vergleich zur damit erzielten Aufwertung der Programmarbeit, die dadurch bei manchen Mitarbeitern  in einem völlig neuen Licht erscheint. „Tue Gutes und rede darüber“… 

Regeln

  • Zielsetzung. Mit dem Preis werden jährlich gute Praxis und Innovation  in allen Feldern der Programmarbeit anerkannt. Gesucht sind weniger spektakuläre Maßnahmen als vielmehr lehrreiche Beispiele aus dem Alltag.

  • Auszeichnung. Der Preis hat die Form einer Urkunde, die in geeignetem Rahmen überreicht und über die in den Medien und Plattformen des Trägervereins berichtet wird. Darüber hinaus verwendet der Trägerverein die eingereichten Arbeiten auch in seinen Produkten und Dienstleistungen, z.B. in der Beratung sowie bei Lehrgängen und TAgenten.

  • Leitthemen und Darstellungsformen. Als Leitthemen dienen die acht Grundkonzepte der Programmentwicklung. Stimmen oder Testimonials von Teilnehmern („Teilnehmern nützen“) eignen sich ebenso wie ein Entwicklungsplan mit klaren Prioritäten („Nachhaltig gute Ergebnisse erzielen“). Die Darstellungsform ist offen; so können die Teilnehmer ihre Erfahrungen in Videoclips präsentieren und kann der Entwicklungsplan als Zeitstrahl dargestellt sein.

  • Foto des Jahres. Aus den Teilnehmerfotos zu den Programmteilen Dienst, Talente und Fitness sowie zu den Gruppentreffen wird das Foto des Jahres ausgewählt. 
  • Auswahl. Als Grundlage für die Auswahl dienen neben den eingereichten Arbeiten auch alle anderen Beispiele guter Praxis im Kalenderjahr, die dem Trägerverein z.B. über Managementlehrgang oder Vor-Ort- Besuch bekannt werden. Da alle Grundkonzepte gleich wichtig sind, achtet der Trägerverein dabei besonders auf bisher wenig berücksichtigte Themen.

  • Nutzungrecht. Der Trägerverein hat das Recht zur Nutzung aller eingereichten sowie auf seinen Maßnahmen entstandenen Arbeiten und Fotos. Ansonsten gilt das wechselseitige Veröffentlichungsrecht gemäß den Kriterien für Programmanbieter.

  • Bewerbung. Die Bewerbung erfolgt per E-Mail – entweder mit dem Blatt „gute Praxis“ der Toolbox oder formlos. Dokumente, Fotos und andere Unterlagen werden per Dokumenteplattform übermittelt. Schlusstermin für Bewerbungen zum Kalenderjahr ist der 31. Dezember.

Weitere Informationen

  • Flyer

  • Liste der Preisträger