Konzept STARKE TEENS für Schulen mit strukturschwachen Einzugsgebieten

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Zielsetzung

Jedes Jahr verlassen mehr als 50.000 junge Menschen in Deutschland die Schule ohne einen Abschluss. Viele weitere erreichen lediglich einen Abschluss, der weit unter ihren Möglichkeiten liegt. Häufig kommen diese jungen Menschen aus Familien, die sozio-ökonomisch benachteiligt sind und wenig Teilhabe an unserer Gesellschaft haben und deshalb ganz besonders auf eine Förderung im Schulumfeld angewiesen sind, um sich entsprechend ihrer Fähigkeiten entfalten zu können.

Gleichzeitig sind Schulen in der gegenwärtigen Bildungslandschaft insbesondere an sogenannten Brennpunktschulen oft am Rande ihrer Kapazitäten angelangt. Das Jugendprogramm bietet diesen Schulen einen Rahmen, der Schüler und Schülerinnen bei der eigenverantwortlichen Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützt, dabei bestehende Ganztagsangebote integriert und mit wenig Aufwand umzusetzen ist.

Während das Programm an Schulen mit einer ausgeprägten Elternarbeit von Eltern eingefordert und auch maßgeblich unterstützt wird, übernimmt das Projekt STARKE TEENS diese Unterstützung für Schulen mit strukturschwachen Einzugsgebieten. Ziel ist es, das Programm an diesen Schulen so umzusetzen, dass es nach zwei Jahren mit wenig Aufwand vom einem Team aus drei Lehrkräften und/oder SchulsozialarbeiterInnen weitergeführt werden kann.

Nutzen

für Schüler und Schülerinnen ...

  • Ermöglichung von Erfolgserlebnissen und Selbstwirksamkeitserfahrungen

  • echte Beteiligung durch Übernahme von Verantwortung und Engagement

  • Stärkung von Kompetenzen und Werten wie Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit, Durchhaltevermögen, Achtsamkeit, Mut, Empathie, kritisches Denken, Kreativität, Zusammenarbeit und Kommunikation

  • Entwicklung von Abenteuergeist und Freude an Naturerlebnissen

  • Steigerung des Selbstbewusstseins durch Anerkennung und Wertschätzung erbrachter Leistungen

  • Alleinstellungsmerkmal bei der Suche nach Ausbildungsplatz etc.

... und für Schulen

  • Strukturierung und Erweiterung des bestehenden Portfolios im Ganztag

  • Schaffung einer Anerkennungskultur und Förderung eines identitätsstiftenden Schullebens

  • Förderung von Schlüsselkompetenzen wie Selbstvertrauen und Problemlösen sowie Team- und Führungsqualitäten

  • Angebot einer Chance auf Beteiligung, Leistung und Erfolg außerhalb des Unterrichts und damit Prävention von Schuldistanz und Resignationserfahrungen

  • Effektives Instrument für die Arbeit mit benachteiligten jungen Menschen durch den individuellen und positiven Ansatz des Programms (Schulsozialarbeit)

  • Entstehen von Verbindungen in das Gemeinwesen

  • Wahrnehmung als Teil eines renommierten internationalen Netzwerkes und Steigerung ihrer Attraktivität für junge Menschen, Lehrkräfte und Eltern

Finanzierung und Leitung

Finanzierung

Das Projekt wird dankenswerterweise finanziell gefördert  

Leitung

Projektleiterin ist Vanessa Masing.