Unsere Vision und unsere Mission

Jeder junge Mensch in Deutschland entwickelt sich bestmöglich und beginnt sein eigenständiges Leben mit einem starken Glauben an die eigenen Fähigkeiten und das eigene Potential.

Alle jungen Menschen in Deutschland im Alter von 14-24 Jahren haben die Möglichkeit, am Duke teilzunehmen und ein Programm von höchster Qualität zu durchlaufen.

 

Unser Ziel bis 2025

Unser Ziel ist es, dass ab 2025

  • jährlich 3.000 neue Teilnehmer*innen unterschiedlichster Hintergründe mit ihrem Duke beginnen und
  • mindestes 75% unserer Teilnehmer*innen eine Auszeichnung erhalten

Wie wir arbeiten

Wir lizenzieren Einrichtungen, die mit jungen Menschen arbeiten, z.B. Schulen, Hochschulen, Ausbildungsbetriebe und Unternehmen, Jugendvollzugsanstalten, Heime und Krankenhäuser.

Zur Überprüfung unserer Wirkung evaluieren wir unsere Arbeit durch regelmäßige wirkungsbezogene Umfragen unter allen Teilnehmer*innen. Die Daten werden auf nationaler und internationaler Ebene ausgewertet.

Unser Team

Unser Team besteht aus Menschen, die für die Themen Potentialentfaltung und Chancengerechtigkeit brennen und einen Beitrag zur Verwirklichung der UN-Kinderrechte und der Nachhaltigkeitsziele leisten wollen.

 

 

 

Unser Beirat

Unser Beirat berät und unterstützt unser Team bei der strategischen Ausrichtung unseres Vereins. Dabei beherzigen wir das Motto des Duke: Wir können mehr, als wir glauben!

Für das großartige Engagement unserer Beiratsmitglieder danken wir von Herzen.

 

 

 

 

Internationales Netzwerk

Unser Verein gehört dem internationalen Netzwerk The Duke of Edinburgh’s International Award Foundation an, das nationale Programmanbieter in über 130 Ländern unterstützt und begleitet.

 

 

 

 

Zur Geschichte des DofE-Awards und des deutschen Trägervereins

Der Duke of Edinburgh hat die Idee eines nationalen Programms zur Förderung der Entwicklung junger Menschen im Herbst 1954 auf Bitte seines ehemaligen Schulleiters Kurt Hahn zum ersten Mal konkret verfolgt.

Der Duke of Edinburgh’s Award ist ebenso wie seine „Geschwister“ Round Square, Outward Bound und United World Colleges untrennbar mit Namen und Pädagogik seines Erfinders Kurt Hahn (1886 – 1974) verknüpft. Wenn sich auch seine direkten Wurzeln an der Schule Schloss Salem finden, wo der Reformpädagoge von der Gründung 1920 bis zur Vertreibung 1933 als Schulleiter wirkte, gehen diese zurück bis zu den Ursprüngen der Pädagogik in Platos Staat und Pindars „Werde, der du bist!“.

Gegründet wurde das Programm von Prinz Philip 1956 in Großbritannien, dessen Titel „Duke of Edinburgh“ es bis heute in seinem Namen führt. Philip war in Salem und danach im „zweiten Salem“ Gordonstoun, das Hahn von 1934 bis 1953 leitete, Schüler.

In den Anfangsjahren war das Ziel, die Zeit zwischen dem Verlassen der Schule im Alter von etwa 15 Jahren und dem Eintritt in den Wehrdienst mit etwa 18 Jahren sinnvoll zu gestalten und jungen Männern die Möglichkeit zu geben, sich in dieser Zeit in ihrer Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Ein erstes Pilotprojekt wurde auf die lokalen Bildungsbehörden, die Marine, die Armee und die Royal Air Force sowie eine Handvoll unabhängiger Schulen und Gymnasien in ganz Großbritannien ausgeweitet. Nach dem ersten Jahr hatten 7.000 Jungen mit ihrem DofE begonnen und etwa 1.000 von ihnen eine Auszeichnung erhalten. Tatsächlich erwies sich das Pilotprojekt als so erfolgreich, dass bald auch in Übersee Projekte ins Leben gerufen wurden, inzwischen auch für Mädchen.

Der Duke entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten immer weiter. 1980 wurde die Altersgrenze erweitert, so dass jeder Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren teilnehmen konnte. Zu dieser Zeit nahm der Award sein heutiges Format mit vier Programmteilen an: Dienst, Talente, Fitness und Expeditionen, und auf der Gold-Stufe zusätzlich das Gold-Projekt.

Die Beliebtheit des Awards nimmt weiter zu, inzwischen bieten über 130 Länder und Territorien den Award unter dem Dach der International Award Foundation an.

In Deutschland gründeten 1994/1995 mehrere Organisationen, die bereits unter direkter Aufsicht des Internationalen Sekretariats mit dem Programm arbeiteten, den Trägerverein. Dieser wurde 1996 vom Ministerium für Kultus und Sport Baden- Württemberg als freier Träger der Jugendhilfe und vom Weltprogramm als deutscher „Programmherausgeber“ anerkannt. Zu den Anbietern des Awards in Deutschland gehört auch die Schule Schloss Salem, wo 1920 alles begann. Der deutsche Verein wurde bis zu seinem 25-jährigen Jubiläum in 2020 von Klaus Vogel geleitet.